24 Punkte! York überragt bei medi-Sieg in Ulm

Gabe York (re.) war mit 24 Punkten überragender Mann bei medi bayreuth.

medi bayreuth hat die starke Frühform bestätigt und auch das dritte Saisonspiel in Ulm gewonnen. Überragende Akteure bei den Oberfranken waren Gabe York (24 Punkte) und Assem Marei (14 Punkte).

Nach zwei vom Papier her eher leichten Aufgaben zu Beginn stand für medi bayreuth am Samstag in Ulm ein echter Härtetest auf dem Programm. Die Oberfranken kamen im ersten Viertel immer wieder über schnelle Angriffe zu Punkten. Die Hausherren zeigten sich dagegen von der Dreierlinie sehr treffsicher und verwandelten im ersten Viertel fünf Würfe von „downtown“. Mit einer knappen 23:22-Führung gingen die Gäste in die Viertelpause. Anfang des zweiten Abschnitts legte Ulm furios los und setzte sich mit einem 8:1-Run etwas ab. Aber die Mannschaft von Raoul Korner ließ sich davon nicht beeindrucken, vor allem York und Marei liefen heiß. So stand es zur Pause ausgeglichen (41:41).

Im dritten Viertel spielte medi stark auf, führte teilweise mit sieben Punkten. Aber ratiopharm ließ sich nicht abschütteln, kam bis auf 61:62 ran. Aber die Bayreuther machten ernst und stellten den Fuß aufs Gaspedal. Nach je einem Dreier von Robinson und Linhart zog medi kurz vor dem Ende mit neun Punkten weg und sorgte damit für die Entscheidung. Mit 84:74 siegten die Gäste schlussendlich und fuhren damit den dritten Sieg im dritten Spiel ein, für Ulm war es die dritte Niederlage in Serie.

„Es war ein Kampf und damit genau das, was wir erwartet haben. Wir wussten, dass Ulm nicht mit drei Niederlagen in die Saison starten wollte und entsprechend entschlossen sind sie gestartet“, wird Korner auf der BBL-Seite zitiert. „Wir wollten den Dreier besser verteidigen, was uns über weite Strecken nicht gelungen ist. Das war auch der Grund, warum wir uns nie entscheidend absetzen konnten. Aber wir haben unsere Optionen gesucht und konnten das erwartete Doppeln entsprechend bestrafen und die offenen Würfe finden. 25 Assists sprechen eine deutliche Sprache. Am Ende hat dann die Mannschaft gewonnen, die als Kollektiv so eine Situation schon öfter erlebt hat. Die wichtigen Würfe, die am Anfang nicht reingehen wollten, sind am Ende gefallen.“

ms, Foto: ochsenfoto.de