Lange Pause für Bayreuths Keeper Hempfling

Er wird der SpVgg Bayreuth lange fehlen: Keeper Jonas Hempfling.

Bei der SpVgg Bayreuth läuft es aktuell sportlich gar nicht rund, die letzten fünf Spiele wurden verloren. Damit rutschte die Altstadt auf den zwölften Tabellenplatz ab. Auch personell hat Trainer Marc Reinhardt sicher schon leichtere Zeiten gehabt. Denn bei Keeper Jonas Hempfling haben sich die schlimmsten Befürchtungen bestätigt, der Schlussmann hat sich im Heimspiel gegen den FC Memmingen Kreuzband und Meniskus gerissen. Er wurde bereits am Mittwoch operiert und wird der SpVgg nun lange fehlen. Sein Ersatzmann Alexander Skowronek hat seine Aufgabe in Burghausen allerdings gut gemacht.

Er wird nun erst einmal die Hinrunde im Kasten der Bayreuther stehen. Auch im nächsten Heimspiel am Samstag (14 Uhr) gegen den TSV Buchbach. Es gilt für die Oberfranken, endlich wieder was Zählbares einzufahren und dadurch Selbstvertrauen zu tanken. „Man merkt, dass die Verunsicherung groß ist und wir deshalb nicht mutig genug agieren. Keiner will Fehler machen. Wir brauchen jetzt ein Erfolgserlebnis“, sagt Reinhardt. „Die Mannschaft ist willig und ist sich der Situation auch bewusst. Die Jungs trainieren gut, wir wir Trainer tun auch alles dafür, dass wir das Ganze wieder erfolgreicher gestalten. Das müssen wir jetzt am Wochenende auf dem Rasen umsetzen.“

Buchbach steht punktgleich mit Bayreuth aktuell auf dem elften Tabellenplatz, hat allerdings eine Partie weniger auf dem Konto. „Natürlich müssen wir etwas Zählbares mitnehmen, um uns zu stabilisieren. Das ist keine Frage. Wir brauchen eine positive Körpersprache, müssen aggressiv verteidigen und den Willen haben, mit letzter Konsequenz das Tor zu schützen. Und vorne müssen wir natürlich unsere Chancen nutzen“, gibt der SpVgg-Coach die Marschroute vor. „Buchbach spielt sehr diszipliniert, verteidigt gut und schaltet schnell nach vorne um. Da müssen wir dagegenhalten. Trotzdem müssen wir mit klarem Kopf agieren.“

ms, Foto: SpVgg Bayreuth