Nach Unterföhring ist vor Seligenporten

Darf die SpVgg Bayreuth in Seligenporten den vierten Sieg bejubeln?

Kurz vor Schluss kassierte die SpVgg Bayreuth am Freitag in Unterföhring den Ausgleich und verpasste damit den vierten Saisonsieg. „Die erste Hälfte war sehr ausgeglichen, uns haben aber leider die Mittel gefehlt. Wir haben in der Pause dann umgestellt und die Partie gedreht“, resümierte SpVgg-Coach Marc Reinhardt. „Die Führung war verdient, nur leider haben wir nicht das dritte Tor nachgelegt. So fühlt sich das Unentschieden am Ende wie eine Niederlage an. Wir nehmen aber das Positive aus dem Spiel mit und versuchen, in Seligenporten wieder über die komplette Spielzeit konzentriert aufzutreten.“

Direkt am Dienstag (18.30 Uhr) steht für die Altstadt nämlich die nächste Begegnung auf dem Programm. Es ist das zweite Spiel binnen acht Tagen, ehe am Samstag das Heimspiel gegen Schweinfurt wartet. „Seligenporten ist ein Gegner, der uns in den letzten Jahren nie wirklich lag. Vor allem in den letzten beiden Auswärtsspielen haben wir zwei böse Niederlagen einstecken müssen“, blickt Reinhardt zurück. „Das ist für uns schon Motivation genug. Natürlich fahren wir nach Seligenporten, um zu gewinnen, doch auch Seligenporten wird nach den vier Niederlagen zum Start unbedingt punkten wollen.“ In der vergangenen Saison verlor Bayreuth beim SVS, der bislang noch keinen Punkt auf dem Konto hat, mit 1:4.

ms